Pressearbeit für StartUps

Der Gründerszene-Blog von Lukasz Gadowski und seinem Team beantwortet die Frage: >Wie kommt man als Start-up in Blogs und andere Medien?<

Teil eins und zwei des Beitrages geben wichtige Tipps zur PR-Arbeit für StartUps. Dafür wurden verschiedene medienpräsente Gründer, Journalisten und Blogger nach wichtigen Erfolgsfaktoren befragt. Lesenswert!!!

Hier noch einige Erfahrungen aus unserer Arbeit:

Kontakt zu Journalisten: Entweder man schreibt eine Pressemitteilung, sendet sie an Nachrichtenportale (Pressebox, openPR, presserelations) und wartet auf Anrufe oder sucht sich selbst passende Journalisten z.B über Xing.
Meist ist es einfacher freie Fachjournalisten für einen Artikel zu gewinnen, als feste Mitarbeiter in Redaktionen. Freie Journalisten schreiben oft für mehrere Zeitschriften, so dass aus einem Interview auch zwei oder drei Veröffentlichungen werden können.

Ein Preis ist heiß: Preise bei Gründer-Wettbewerben sind eine weitere Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erzeugen. Hier zählt neben dem Renommee des Wettbewerbs ganz simpel vor allem die Höhe des Preisgeldes.
Nicht zu vernachlässigen bei der Wahl des richtigen Wettbewerbs ist auch die Güte der Pressearbeit. Im Vorfeld hilft hier die einfache Internetsuche nach Preisträgern vorangegangener Wettbewerbsrunden.

Aufhänger: Journalisten brauchen ein spannendes Thema, welches in ihr Ressort passt und einen zeitlichen Bezug bspw. aktuelle Messe, Release der Website, Preisverleihung.

PR-Splitterbomben: Schafft man es in eine Meldung (bspw. über Gewinn in einem Wettbewerb) einer der großen Nachrichtenagenturen wie ddp, dpa etc. zu gelangen, kann dies einen wahren Splitterbombeneffekt haben. Besonders Internetzeitungen mit kleinen Redaktionen übernehmen gern Meldungen von Agenturen. Dann bekommt man nicht nur kostenlose PR, sondern meist auch noch wertvolle Links auf die eigene Homepage (Pagerank und Linkpopularität).

Lokale Presse: Gerade für Internetfirmen mit ihrer überregionalen oder sogar globalen Ausrichtung stellt sich die Frage, was ein Artikel in der Lokalpresse bringen soll. Nun erst einmal wird man beim Bäcker oder Friseur nach einem Artikel in der örtlichen Zeitung freundlicher begrüßt. Viel wichtiger aber ist, dass man bei örtlichen Entscheidern wie dem Sachbearbeiter der Hausbank oder dem Vermieter der Büroräume etc. bekannt wird.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Hat man einen Journalisten von seiner Story überzeugt, kommt gleich die Frage nach dem Bild. Hier ist es einerseits wichtig, dass das eigene Produkt mit einem Foto oder über eine Grafik gut dargestellt werden kann, andererseits werden gern auch die Menschen hinter dem Produkt, sprich das Gründerteam gezeigt. Ideal ist es, wenn man beides auf ein Foto bekommt.
Heute hat zwar jeder eine Digitalkamera, aber für gute Fotos ist ein Profi meist unerlässlich. Um hier Kosten zu sparen kann man mit dem Fotografen aushandeln, dass man seine Bilder mit dem Verweis auf das Urheberrecht bei Anfragen an Verlage sendet. Für diese ist es dann oft günstiger ein vorhandenes Bild zu vergüten, als einen eigenen Fotografen zu schicken.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 13. Februar 2008 um 01:40:51 und abgelegt unter Allgemein. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Entschuldigung. Kommentare und Trackbacks sind geschlossen.

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